Klimatechnik

Klimatechnik: Lüftungsanlagen Planen

Beim Planen der Raumlufttechnik geht es darum, Luftqualität, Energieeffizienz und Nutzerkomfort von Anfang an zu berücksichtigen. Eine sorgfältige Bedarfsanalyse, die Auswahl geeigneter Komponenten und die präzise Auslegung der Luftmengen sind entscheidend für ein funktionierendes System.

Klimatechnik angebotene Leistungen

Klimatechnik und RLT Anlagen planen

Die Klimatechnik wird zukünftig bei der Klimatisierung von Räumen in Büro- und Wohngebäuden weiterhin einen großen Stellenwert einnehmen. Vor allem dann wenn die sommerlichen Außentemperaturen weiterhin ansteigen werden. Fachgerechte Planung von raumlufttechnischen Anlagen, im folgenden als RLT Anlagen bezeichnet, umfasst auch die mögliche Integration von Wärmerückgewinnung und zugehöriger Regelungstechnik.

Auch Wartungskonzepte, passgenaue Technik im Einklang mit Architektur tragen dazu bei die Geräuschentwicklung und Zuglufterscheinungen zu minimieren. Nur durch eine ganzheitliche Herangehensweise lassen sich Betriebskosten senken, gesetzliche Vorgaben einhalten und nachhaltige, gesunde Innenraumluft schaffen.

Beratung und Planung zu Lüftungsanlagen

Umfassende Beratung und Planung zu Lüftungsanlagen hilft dabei, die richtige Lösung für dein Gebäude zu finden: von der Bedarfsanalyse über die Auslegung der Komponenten bis hin zur Erstellung detaillierter Planungsunterlagen und Wirtschaftlichkeitsberechnungen.

Dein Projektleiter für Klimatechnik berät nicht nur zu gesetzlichen Vorgaben im Hinblick auf Energieeffizienz, Raumklima. Es wird auch auf Wartungsfreundlichkeit hingewirkt, um ein langlebiges und kostensparendes System zu gewährleisten.

TGA Begleitung durch alle Projektphasen, koordinieren mit Architekten und Handwerkern sorgt für eine termingerechte Umsetzung, damit das Lüftungskonzept optimal auf deine Anforderungen abgestimmt ist.

Grundrissplanung

Bei der Grundrissplanung wird die Grundlage gelegt, damit sich spätere Installationen integrieren lassen. Bereits in dieser Phase sollte bedacht werden, wie und wo Leitungen, Kanäle und Lüftungsgeräte mit minimalem Eingriff in die Architektur untergebracht werden können. Wer Lüftungsanlagen planen möchte, berücksichtigt dabei neben Raumhöhen und Nutzungszonen auch Zugänglichkeit für Wartung, Schallschutzanforderungen und die optimale Verteilung von Zuluft- und Abluftöffnungen.

Eine durchdachte Abstimmung zwischen Architekt, Haustechniker und Anlagenplaner spart spätere Anpassungskosten und sorgt für eine energieeffiziente sowie komfortable Raumluftführung. So wird die Grundrissplanung zum zentralen Baustein einer nachhaltigen und technisch durchdachten Klimatechnik.

Welche Lüftungsanlagen sind erhältlich?

Welche Lüftungsanlage gewählt wird, hängt vom Einsatzzweck, Gebäude und Energieanforderungen ab:

Für Wohngebäude gibt es dezentrale Wohnraumlüftungen, zentrale Wohnungslüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung sowie einfache Abluftanlagen; für gewerbliche und industrielle Gebäude kommen zentrale raumlufttechnische Anlagen (RLT) mit Wärmerückgewinnung, Lüftungsgeräte mit Feuchte.- und CO2-Regelung, Reinraum.- oder Laborlüftungen sowie Speziallösungen wie Rauchabzugsanlagen in Frage.

Wie wird eine zentrale Lüftung geplant?

Mit einer gründlichen Bestandsaufnahme und Bedarfsermittlung wird begonnen: Raumgrößen, Belegungsdichte, Nutzungsprofil und gesetzliche Vorgaben (z. B. DIN-Normen) bestimmen die erforderlichen Luftwechselraten und Volumenströme.

Darauf aufbauend werden Anlagenkonzept und Luftbehandlungsstufen gewählt – zentrale Klimageräte mit Wärmerückgewinnung, Filterstufen und ggf. Kühlung oder Befeuchtung – sowie die Platzierung von Lütungsrohren, Verteilern und Zuluft.-/Abluftöffnungen, wobei Brandschutz, Schallschutz und Wartungszugänglichkeit zu berücksichtigen sind.

Berechnungen zur Druckverlusten, Auswahl geeigneter Ventilatoren und Schalldämpfer sowie die Dimensionierung der Kanäle sichern die Effizienz. Zugleich sind Energieeffizienzmaßnahmen wie hocheffiziente Wärmerückgewinner und regelbare Antriebe zu planen. Abschließend gehören die Erstellung von Plänen und Spezifikationen, Abstimmung mit anderen Gewerken, die Inbetriebnahme inklusive Messung und Einstellung der Volumenströme sowie ein Wartungskonzept zum erfolgreichen Projekt, damit die geplante zentrale Lüftungsanlage langfristig funktional und wirtschaftlich arbeitet.

Positionierung von Lüftungsgerät & Lüftungskanälen

Bei der Positionierung von Lüftungsgerät und Lüftungskanälen spielt eine sorgfältige Planung eine zentrale Rolle: Wer Lüftungsanlagen planen will, sollte zunächst die räumlichen Gegebenheiten, Zugänglichkeit für Wartung, Schallschutz sowie die optimale Luftführung berücksichtigen.

Das Lüftungsgerät sollte so platziert werden, dass Zu- und Abluftwege kurz und gerade sind, Druckverluste minimiert werden und Wärmequellen oder Feuchtigkeitsbereiche ausreichend Abstand haben. Die Führung der Lüftungskanäle muss so erfolgen, dass störende Luftgeräusche reduziert, Brandschutz- und Isolationsanforderungen erfüllt und technische Anschlüsse wie Wärmerückgewinnung oder Filter leicht integrierbar sind.

Zusätzlich sind statische Lasten, Brandschutzabschottungen und die ästhetische Integration in die Gebäudestruktur zu beachten, damit die Anlage funktioniert und langfristig wartungsfreundlich bleibt.

Checkliste: Was gilt es bei der Lüftungsplanung zu bedenken?

Dein Projektleiter sollte diese Möglichkeiten prüfen:

  1. zunächst die Nutzung des Gebäudes
  2. Raumgrößen
  3. Belegungsdichten
  4. und tatsächliche Luftwechselbedarfe analysieren
  5. anschließend hygienische Anforderungen
  6. Schallschutz
  7. Wärmerückgewinnung, Energieeffizienz

Ebenso wichtig sind die Auswahl geeigneter Komponenten:

  1. Filter, Ventilatoren und Kanalsysteme
  2. Platzbedarf für Technikräume
  3. Zugänglichkeit für Wartung
  4. Brandschutzauflagen
  5. sowie die Integration in die Gebäudehülle
  6. die Heizungs-/Kühlkonzepte

Außerdem sollten gesetzliche Vorgaben, Normen (wie DIN 1946-6/EN), Messkonzepte für Luftqualitätsüberwachung und ein realistischer Kosten- und Zeitplan berücksichtigt werden, um ein langlebiges, hocheffizientes und komfortables Ergebnis zu erzielen.

Welchen Einfluss hat die Gebäudehülle?

Die Gebäudehülle bildet die physische Trennung zwischen Innenraum und Außenwelt und ist entscheidend, wenn es darum geht, Lüftungsanlagen planen und deren Effizienz zu maximieren. Eine luftdichte, gut gedämmte Hülle reduziert Wärmeverluste und beeinflusst die erforderliche Luftwechselrate, während gezielte Fensteranordnungen, Fassadenmaterialien und Anschlussdetails die natürliche Lüftung unterstützen und damit den mechanischen zugeführten Bedarf mindern können, weshalb bei Auslegung von Lüftungsanlagen unbedingt die Anschlussstellen, mögliche Wärmebrücken, die Lage von Zuluft- und Abluftöffnungen sowie die Integration von Wärmerückgewinnungssystemen bereits in der Entwurfsphase berücksichtigt werden sollten. So wird Energieverbrauch, Behaglichkeit und Luftqualität optimal in Einklang gebracht.

Welche weiteren Einflussfaktoren gibt es bei der Planung einer Wohnraumlüftung?

Zu den schon benannten wichtigen Einflussfaktorengehören der Gebäudetyp und die Nutzung (Wohnfläche, Zimmeranzahl, Belegungsdichte), die gewünschte Luftwechselrate und Raumluftqualität (CO2, Feuchtigkeit, Gerüche), Anforderungen an Wärmerückgewinnung und Energieeffizienz, die Vorgaben der EnEV/GEG und relevante Normen (DIN 1946-6), Schallschutzanforderungen.

Auch die Lage und das lokale Klima bzw. die Klimazone sind entscheidend. Weitere Aspekte wie Wärmebrückenvermeidung, Feuchteschutz, einfache Bedienung für Bewohner und natürlich die Investitionskosten beeinflussen die Planung einer Wohnraumlüftung maßgeblich, weil sich danach die Wahl der Technik Komponenten richtet.

Weitere Aspekte zu Planungsgrundlagen

Weitere Aspekte umfassen detaillierte Planungsgrundlagen, Normen und Berechnungsmethoden, die für effizientes Lüftungsanlagen planen unerlässlich sind:

  • Von der Bedarfsanalyse über Luftmengen- und Druckverlustberechnung bis zur Auswahl geeigneter Komponenten, Energieeffizienzmaßnahmen und Regelungstechnik.

  • Ebenso wichtig sind Kenntnisse zu Brandschutz, Schallschutz, Hygieneanforderungen sowie gesetzlichen Vorgaben, damit die Planung praxisgerecht, wirtschaftlich und zukunftssicher umgesetzt werden kann.

Wie sind die Anforderungen für die Planung einer zentralen Wohnraumlüftung?

Bei der Planung einer zentralen Wohnraumlüftung sind verschiedene technische, rechtliche und gebäudebezogene Anforderungen zu beachten.

Technische Anforderungen

Zunächst müssen die lüftungstechnischen Mindestvolumenströme und Raumluftwechsel gemäß DIN 1946-6 und den Anforderungen des GEG festgelegt werden, dabei sind Wohn- und Schlafzimmer, Küche, Bad und Nebenräume getrennt zu betrachten. Die Auslegung umfasst Zu- und Abluftmengen, Wärme- und Feuchterückgewinnung (Wärmeübertrager), sowie Leistungsreserven für Spitzenlasten.

Steuerungs- und Regelkonzepte (Luftmengenregelung für eine bedarfsgerechte Lüftung, Nachtabsenkung, CO2- oder Feuchtesensorik) sind zu definieren. Ebenso wie die Integration in die Gebäudeautomation und die Energieeffizienz des Systems (Stromverbrauch, EC-Motoren). Diese Motoren kombinieren die Effizienz bürstenloser Gleichstrommotoren mit fortschrittlichen elektronischen Steuerungsmechanismen und sind daher hocheffizient.

Rechtliche Vorgaben

Brandschutzvorgaben (Brandabschnitt, brandschutztechnische Abschottungen) müssen eingehalten werden.

Betrieb mit Wartung

Die Kanalführung ist so zu planen, dass Druckverluste minimiert und Schallübertragung vermieden wird. Rohrquerschnitte sind zu dimensionieren. Dämmung gegen Wärmebrücken, die Zugänglichkeit für Wartung und Reinigung sind dabei ebenfalls zu berücksichtigen.

Geräteaufstellung, Schallschutzmaßnahmen Zu.- und  Abluftstellen müssen so gewählt werden, dass Geräuschwerte in Aufenthaltsräumen eingehalten werden - sowie Taupunktprobleme und Kondensat vermieden werden. Die Filter sind zugänglich, austauschbar.

Abschließend sind Inbetriebnahme, Abgleich (Feinregulierung der Luftströme), Dokumentation und Nutzerunterweisung sowie regelmäßige Wartungs- und Reinigungsintervalle zu planen. Damit wird die Funktion, Hygiene und ein wirtschaftlicher Betrieb langfristig sichergestellt.

Fazit: So klappt die Planung einer Lüftungsanlage

  • Eine sorgfältige Planung beginnt mit der Analyse des Gebäudes, der Nutzung und der gesetzlichen Vorgaben, gefolgt von einer belastbaren Bedarfsberechnung und der Auswahl geeigneter Komponenten. Nur durch die Abstimmung von Luftmengen, Luftführung, Wärme- und Schalldämmung sowie Wartungskonzepten entsteht ein effizientes System, das Komfort und Energieersparnis vereint.

  • Bei der Realisierung sollten Fachplaner und ausführende Firmen eng zusammenarbeiten, um Einbau, Regelung und Inbetriebnahme fachgerecht umzusetzen und langfristig Betriebskosten zu minimieren. Wer TGA Ingenieure planen lässt, profitiert am Ende von besserer Raumluftqualität, höherer Energieeffizienz und rechtssicherer Ausführung.

  • Bei der Projektierung sind präzise Bedarfsanalysen, normgerechte Auslegung und effiziente Gerätewahl entscheidend, um Raumklima, Energieverbrauch und Luftqualität optimal zu steuern; angefangen bei der Berechnung des Luftvolumenstroms über die Auswahl geeigneter Wärmerückgewinnungssysteme bis hin zur Einbindung von Filtern und Regeltechnik sollten alle Schritte aufeinander abgestimmt sein.

  • Fachgerechte Planung berücksichtigt Nutzungsart, Gebäudetyp, Baurichtlinien und Hygieneanforderungen sowie Wartungszugänglichkeit und langfristige Betriebskosten, sodass sich Investitionen amortisieren und gleichzeitig Komfort und Gesundheit der Nutzer gewährleistet sind.

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